.

.

 

.

eine Sektion des UKK-Wien

Einsteiger-FAQ

 

 Home
Über KanuPolo
Wann und Wo
Turnier-Termine
Das war 2010
Turniere 2008/09
Spieler
Press-Area
Impressum
Bilder
Technik/Taktik
Sponsoren
Österreich-Links
Links rund um .AT

 

Einsteiger-FAQ Polo-Regeln Schiedsrichter-Zeichen Training vor dem Spiel Basis-Taktik Intro Basis-Taktik Verteidigen Basis-Taktik Angreifen Taktik-Advanced
 

Diese Seite als Download (*.doc)

Warum heißt es Kanu-Polo?
Der Name wurde vom englischen water-polo für Wasserball abgeleitet. Je nach Sprache und Weltregion ist es auch als Kajak-Polo bekannt, sowie in verschiedenen Schreibweisen. Darum ist es z.B. im Internet nicht leicht, sofort den ganzen Überblick zu bekommen.

Ist das nur etwas für „Profis“, oder auch für Hobbysportler?
Wenn Sie nicht ausdrücklich erfolgreiche Wettkämpfe bestreiten wollen, ist es genauso als Ausgleichs-Sport geeignet, das sich gut mit Naturerlebnis verbinden lässt. Die Mehrzahl der Polo-Spieler betreibt noch andere Sportarten, häufig Wildwasser-fahren. Sie schätzen neben der Spielfreude das Fahrtraining, mit dem sie stabiler und geübter im Boot sitzen.

Ich würde gerne Polo spielen, bin aber noch nicht Kanu gefahren - ist das schwer zu lernen?
Nein, ist es nicht. Wenn man ein bisschen sportliches Gefühl hat, hat man das Nötigste beim Kanufahren für Polo in ein paar Übungseinheiten drauf. Natürlich ist man dann noch kein guter Fahrer, aber man kann problemlos mitspielen. Und nachdem die Ballbehandlung und das Teamplay unterm Strich weit mehr zählen als perfektes Bootfahren, sollte es daran nicht scheitern.

Klarerweise ist man als versierter und schneller Paddler im Vorteil, keine Frage, und im Wettbewerb sollte man über das Bootfahren als solches nicht mehr nachdenken müssen. Hinderungsgrund für den Einstieg ist aber glücklicherweise definitiv nicht. Anm.: Der entscheidende Unterschied zu Metiers wie z.B. Wildwasser-Fahren ist der, dass Polo im Vergleich dazu fast "in der Badewanne" stattfindet, das Wasser also keine Tücken hat, die man sehr wohl aufwändiger lernen muss.

Kurz: Wer prinzipiell mit Ball und Team etwas anfangen kann, dem bringen wir das Kanu dazu auch rasch bei.

Wieviele Spieler brauche ich, um KanuPolo zu spielen?
Für Hobby-Spiele reichen einige, man definiert sich die Regeln selbst. Damit Taktik und Spielwitz greifen können, wäre drei gegen drei die Untergrenze. Wenn nach offiziellen Regeln (der ICF, International Canoe Federation) gespielt wird, besteht ein Team aus max. acht Spielern, von denen, bei fliegendem Wechsel, fünf gleichzeitig am Spielfeld sind.

Ist es kompliziert, KanuPolo zu erlernen?
Die Regeln sind so einfach, dass sie jeder sofort versteht. Fast alles, das im Regelwerk steht, dient der Sicherheit der Spieler, und ist logisch, also mit dem „Hausverstand“ ohnehin vorauszuahnen. Künstliche Regeln zur Erhöhung der Attraktivität oder nötiges Insider-Wissen braucht es nicht.

Wer gut Kajakfahren und/oder Ballspielen kann, steigt natürlich schneller ein. Übrigens, die sogenannte Kenter-Rolle (auch: Eskimorolle) also das Wiederaufrichten des Bootes nach einer Kenterung – gehört so fix zum „Handwerkszeug“ der Polospieler, dass sie es sehr rasch nichteinmal mehr bewusst wahrnehmen. Ob mit dem Paddel oder gleich mit der Hand – das lernt man hier schneller als auf Flüssen. So wie das „Stützen“ - also das Vermeiden einer Kenterung durch Paddeleinsatz – rasch automatisiert wird, man konzentriert sich ja auf das Spiel statt auf das Wasser. Ein Grund, warum erfahrene Polospieler so gut wie nie kentern.

Warum brauche ich eine Schutzausrüstung?
Der Vergleich mit etwa Eishockey liegt nahe: Helm und Gesichtsschutz dient der Vermeidung unabsichtlicher Verletzungen, nicht damit die Spieler aufeinander losgehen können. Im Gedränge der Boote sollte z.B. ein rasch in Richtung Ball gestrecktes Paddel nicht auf der Nase eines Mitspielers landen. Ebenso werden die Schwimmwesten nicht deshalb getragen, weil die Spieler nicht schwimmen können, sondern als Prall-Schutz. Aus demselben Grund haben die Boote Gummipuffer an den Enden.

Es ist also auch beim lockeren Spiel im kleinen Kreis durchaus sinnvoll, Schutzkleidung zu tragen.
 

Spielszene, Bild (C) Kanuverein Kiel /DManche Szenen schauen spektakulär aus,
ist der Sport gefährlich?

Schutzkleidung und Spielregeln sorgen dafür, dass es das nicht ist. Letztlich ist es ein Spiel von Schnelligkeit, Taktik und Teamgeist, ohne dem nichts zu gewinnen ist. Allzu zimperlich sollte man aber nicht sein, denn es ist auch ein emotionsreiches Spiel. Darum ist das Shake-Hands zu jedem Spielende – und möglichst ohne Helm - auch kein leeres Ritual. Es soll sicherstellen, dass man den anderen nicht als Gegner, sondern als Spieler wahrnimmt. Unspektakuläre häufigste Verletzung, wenn überhaupt: ein angeknackster Finger – beim Ballfangen…

Was kostet es, KanuPolo auszuüben?
Wenn Sie ein (kleines) Kajak haben, und nur Spaß haben wollen: einen Ball. Und etwas, das sich irgendwie als Tor eignet. Für den Wettkampfbetrieb sollten Sie für Polo-Boot und Schutzausrüstung von Neupreisen ab gut tausend Euro ausgehen. Es liegt also nahe, sich bei Klubs zu melden, die bereits über Ausrüstung verfügen. Für den Einstieg ist es aber durchaus sinnvoll und preisgünstig, gebrauchte Slalomboote zu kürzen und mit Puffern zu versehen. Wichtig ist in jedem Fall ein normaler Wasserball: Diese haben eine besondere Oberfläche, die erst bei Nässe so richtig griffig wird. Sie sind leider nicht so billig und beginnen bei 40 Euro. Mit „irgendeinem“ glatten Ball übt es sich zwar auch (und sie werden von Trainern auch absichtlich eingesetzt), so richtig spielen kann man aber nur mit einem „echten“ Ball. Tore (wenn sie schwimmen müssen) gibt es fertig zu kaufen, viele Vereine bauen sie sich aber selber. Reisen: Auswärtsspiele werden hierzulande eher rustikal gehandhabt, der Campingplatz ist gängige Praxis, der auch die beste Atmosphäre bringt.

An wen kann ich mich wenden, wenn mich das interessiert?
Die österreichische Szene ist noch jung und im Aufbau. Aber im nächsten Kanuklub finden Sie sicher Ansprechpartner oder schon Gleichgesinnte. Einen organisierten KanuPolo-Betrieb finden Sie bereits in Wien beim Union Kanu Klub, oder in Ybbs beim Naturfreunde Kanu Club.

Tip: Besuchen Sie ein Turnier und fragen Sie formlos. Bring your family – das Zuschauen ist genauso spannend, Kamera nicht vergessen ;-)

.

Bei Fragen oder Unklarheiten im Zusammenhang mit dieser Website wenden Sie sich bitte an webmaster@kanupolo.at