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Mitternachts-Paddeln zu Silvester 2009
Ohne Gegner
unter Beschuss ;-)
Mangels Gegner und etwas in Unterzahl
haben wir zum Jahreswechsel nicht Polo gespielt, sondern ihn
ins K2 verlegt. Dafür wurden wir nicht mit Polobällen, sondern mit Raketen
beschossen *g*
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Jaja, es wäre ja ohnehin nur zwecks der Symbolik gewesen: Echte Kanuten
feiern den Jahresbeginn Schlag Mitternacht im Boot, wo sonst? Irgendwie
hatte es dann doch was mit der eher spontanen Kommunikation, und letztlich
blieben zwei Unbeugsame über, die tatsächlich einstiegen. Weil es mit dem
Match eh nix wurde, sattelte man gleich auf ein K2 um, das genug Platz für
das eilends umgepackte Buffet nebst iPod samt Boxen bot - und auf gings aufs
Wasser...

Also,
ähem... Wasser... genau genommen war der größere Teil des
Wassers unter Eis... Allerdings spürbar weniger als einen Zentimeter, mit
einem kräftigen Paddel geht das dann schon ;-) Der
Ellida-Steg war ohnehin eisfrei, und wenn man mit genug Schwung Richtung
Pitch hinkommt, kann man megageil Eisbrecher spielen. Zudem hatte der
Eisfilm einen herrlichen Vorteil für die relaxte Jausen-Pause: Ankern war
nicht nötig :-)))

Und wenn das Abenteuer mal Pause macht,
legt man das Paddel einfach neben sich aufs Eis - trockenen Fingers...

Navi mit Speicherfunktion braucht man auch
nicht, denn wo man gefahren ist, sieht man ganz einfach an den
hinterlassenen Eis-Scherben :-)

Die obere Seite der Alten Donau, jenseits
der Kagranerbrücke, hatte größerflächig eisfrei ausgesehen, also tigerten
wir mit kräftigem Schlag und viel Krach und Splitter dorthin. (Dem Boot
wars wurscht, den Polobooten eine Woche vorher auch)

Laut und feuerwerkig war es ja von rundum
genug, doch kaum unter der Brücke durch, stiegen aus einem Gartenhäuschen
irgendwo im Dunklen die ganz dicken Dinger hoch. Direkt über uns!

(sorry, die doofe Snappy-Kamera war zu
langsam, um die eigentliche Action wirklich ins Bild zu bekommen)
5,4,3,2,1... Angriff!
Noch beim Bewundern des herrlichen
Schauspiels, hörten wir die Leute auf der Brücke schon runterzählen: fünf,
vier, drei,... Das hatte richtig was, nur der Donauwalzer aus den kleinen
Boxen hatte sowas von keine Chance gegen den Krach rundum :-)
Prosit 2010, auf eine erfolgreiche
Saison... das heißt: falls wir noch dazu kommen sollten...: Denn ebenjene
mit den ganz dicken Dingern hatten anscheinend gewisse Stabilitätsprobleme
mit ihrem Abschussrohr. Irgendwie wurde der Flugwinkel immer flacher *g* Bis
sich das Rohr gänzlich als Spielverderber gebärden könnte wollten wir lieber
doch nicht warten, immerhin waren wir genau im Streuwinkel...
Lieber zurück zur eigenen Pitch.
Denn dort hatten die Leute beim Kuki--Bootsverleih zwar ein beachtliches
Arsenal, aber die Sache besser unter Kontrolle.

Der Rauch hier stammt also nicht von einem
Treffer, sondern simpel von der Atemluft. Und nein, die Lady hier war auch
nicht bekifft, höchstens von der schrägen aber einfach geilen Atmosphäre ;-)

Und Feuerwerk hin oder her - hier hatte
jemand langsam Hunger - man will doch nicht das neue Jahr mit Darben
beginnen...
Glücklicherweise hatte die Köchin leckerer
indianischer Spezialitäten ein Einsehen, und das große Einschneiden konnte
beginnen. Hier hatte das K2 eindeutig Vorteile gegenüber den doch nicht
wirklich dafür gebauten Polobooten :-)

Ganz manierlich mit Messer und Gabel, bloß
beim Gedeck mussten wir kleinere Abstriche machen, eigene Schüsselchen für
den Kokospudding waren denn doch nicht in der Bordküche, aber wir sind ja
Härte gewohnt....
Resumee:
Auch ohne Ball einfach steil! Darf sich
jeder vornehmen, nächstesmal dabei zu sein! Übrigens darf hiermit das Wiener
Team die Frage "Und wann warts ihr heuer erstmals wieder aufm Wasser?"
getrost beantworten mit: "Am 1. Jänner um 00.00 Uhr..."
P.S.: Ja Paul, das is
deine Wirbelmaschine...
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