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Silvester 09/10

 

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Mitternachts-Paddeln zu Silvester 2009
Ohne Gegner unter Beschuss ;-)

Mangels Gegner und etwas in Unterzahl haben wir zum Jahreswechsel nicht Polo gespielt, sondern ihn ins K2 verlegt. Dafür wurden wir nicht mit Polobällen, sondern mit Raketen beschossen *g*

 Jaja, es wäre ja ohnehin nur zwecks der Symbolik gewesen: Echte Kanuten feiern den Jahresbeginn Schlag Mitternacht im Boot, wo sonst? Irgendwie hatte es dann doch was mit der eher spontanen Kommunikation, und letztlich blieben zwei Unbeugsame über, die tatsächlich einstiegen. Weil es mit dem Match eh nix wurde, sattelte man gleich auf ein K2 um, das genug Platz für das eilends umgepackte Buffet nebst iPod samt Boxen bot - und auf gings aufs Wasser...

Also, ähem... Wasser... genau genommen war der größere Teil des Wassers unter Eis... Allerdings spürbar weniger als einen Zentimeter, mit einem kräftigen Paddel geht das dann schon ;-) Der Ellida-Steg war ohnehin eisfrei, und wenn man mit genug Schwung Richtung Pitch hinkommt, kann man megageil Eisbrecher spielen. Zudem hatte der Eisfilm einen herrlichen Vorteil für die relaxte Jausen-Pause: Ankern war nicht nötig :-)))

Und wenn das Abenteuer mal Pause macht, legt man das Paddel einfach neben sich aufs Eis - trockenen Fingers...

Navi mit Speicherfunktion braucht man auch nicht, denn wo man gefahren ist, sieht man ganz einfach an den hinterlassenen Eis-Scherben :-)

Die obere Seite der Alten Donau, jenseits der Kagranerbrücke, hatte größerflächig eisfrei ausgesehen, also tigerten wir mit kräftigem Schlag und viel Krach und Splitter dorthin. (Dem Boot wars wurscht, den Polobooten eine Woche vorher auch)

Laut und feuerwerkig war es ja von rundum genug, doch kaum unter der Brücke durch, stiegen aus einem Gartenhäuschen irgendwo im Dunklen die ganz dicken Dinger hoch. Direkt über uns!

(sorry, die doofe Snappy-Kamera war zu langsam, um die eigentliche Action wirklich ins Bild zu bekommen)

5,4,3,2,1... Angriff!

Noch beim Bewundern des herrlichen Schauspiels, hörten wir die Leute auf der Brücke schon runterzählen: fünf, vier, drei,... Das hatte richtig was, nur der Donauwalzer aus den kleinen Boxen hatte sowas von keine Chance gegen den Krach rundum :-)

Prosit 2010, auf eine erfolgreiche Saison... das heißt: falls wir noch dazu kommen sollten...: Denn ebenjene mit den ganz dicken Dingern hatten anscheinend gewisse Stabilitätsprobleme mit ihrem Abschussrohr. Irgendwie wurde der Flugwinkel immer flacher *g* Bis sich das Rohr gänzlich als Spielverderber gebärden könnte wollten wir lieber doch nicht warten, immerhin waren wir genau im Streuwinkel...

 Lieber zurück zur eigenen Pitch. Denn dort hatten die Leute beim Kuki--Bootsverleih zwar ein beachtliches Arsenal, aber die Sache besser unter Kontrolle.

Der Rauch hier stammt also nicht von einem Treffer, sondern simpel von der Atemluft. Und nein, die Lady hier war auch nicht bekifft, höchstens von der schrägen aber einfach geilen Atmosphäre ;-)

 


Und Feuerwerk hin oder her - hier hatte jemand langsam Hunger - man will doch nicht das neue Jahr mit Darben beginnen...

Glücklicherweise hatte die Köchin leckerer indianischer Spezialitäten ein Einsehen, und das große Einschneiden konnte beginnen. Hier hatte das K2 eindeutig Vorteile gegenüber den doch nicht wirklich dafür gebauten Polobooten :-)

Ganz manierlich mit Messer und Gabel, bloß beim Gedeck mussten wir kleinere Abstriche machen, eigene Schüsselchen für den Kokospudding waren denn doch nicht in der Bordküche, aber wir sind ja Härte gewohnt....

Resumee:

Auch ohne Ball einfach steil! Darf sich jeder vornehmen, nächstesmal dabei zu sein! Übrigens darf hiermit das Wiener Team die Frage "Und wann warts ihr heuer erstmals wieder aufm Wasser?" getrost beantworten mit: "Am 1. Jänner um 00.00 Uhr..."

P.S.: Ja Paul, das is deine Wirbelmaschine...

 

 

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