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Turnier Ulm/D 24./25. Oktober 2009
Auf den letzten Drücker
Mit einem Sieg im allerletzten Spiel
konnten wir unser erstes Hallenturnier und die Saison halbwegs erhobenen
Hauptes beenden.
n
Dieses Trostpflaster haben wir uns wirklich verdient: Dieses Spiel konnte
was, und hatte zum versöhnenden Finale auch mal sowas wie Stimmung -
insbesondere Tübingen und Horb "adoptierten" uns quasi und machten uns den
Fanclub, dass mal ein bisschen Geräusch in die Halle kam, besten Dank! So
machte es echt Spaß, Gastgeber Ulm II in einem überlegten und sauber
geführten Spiel die rote Laterne zu verpassen.
Nichts war wichtiger für
unsere Seele als das, denn der Rest davor war... ähem... - sagen wir: keine
Glanzleistung. Dass wir in uneingespielter Besetzung im Eröffnungsspiel
gegen den späteren Finalisten eins drauf bekamen war noch nicht weiter
schlimm. Denn schon im zweiten Spiel lief es weit besser und gab Hoffnung.
Doch das letzte Vorrundenspiel am sehr späten Abend war schlicht inferior -
da gibts nix zum Rumreden. Irgendwie kam ein DejaVu an das erste
München-Spiel heuer in München auf: In Halbzeit zwei kassierten wir fünf
Eier hintereinander nach unseliger Mustervorlage - zu weit aufgerückt,
Ballverlust, Standardkonter, etc etc. Und das gegen durchaus haltbare Gegner
auch noch. Wir haben einen konfusen Topfen zusammengespielt und
ehrlicherweise völlig die Nerven weggeschmissen.

Halle ist Halle: Viel Platz gibts nicht, und
da alle Teams mit 2 Sätzen Geckos vom Veranstalter spielten, blieben vor
jedem Spiel nur zwei, drei Minuten zum Aussteigen, Ausleeren, Boot
einrichten, Einfahren und Aufstellen.
Auch das erste Sonntagsspiel
gehört nicht vor den Vorhang. Ohnehin schon in der unteren PlayOff, haben
wir vom Vortag verunsichert in Sachen Taktik und Aufstellung herumprobiert,
aber nicht wirklich glücklich. Zu unserer Ehrenrettung teilweise auch
deshalb, weil wir für die einen Positionen zu viele und für andere zuwenige
Kandidaten hatten. Trotzdem waren wir ohne Beschönigung außer in besagtem
Albtraumspiel immer erheblich besser als das Resultat - nur reicht halt
Improvisieren und Kämpfen meist nicht. Fehler haben wir genug gemacht, aber
ganz offen gesagt sind wir zum Spielen hingefahren, nicht zum Score niedrig
halten. Wer nichts riskiert gewinnt nichts, auch wenns mal blaue Augen gibt.
So blieb es halt bei Platz 14 von 16, das nächste mal könnten ja die
Herrschaften vom A-Team hinfahren und zeigen wie man das besser macht ;-)

Noch ist Zeit, mal zu schauen, was die
anderen so tun

Die Vienna-Ladies fanden rasch ihre eigenen
Fans, was sich möglicherweise auch auf die Fotoqualität ausgewirkt hat: die
netterweise geschossenen Actionfotos waren ziemlich allesamt schwerst
verwackelt :-)))))))))))))
Die Sache mit den
Schiedsrichtern
Eike und Heinz haben den
Referee-Job ohne Besonderheiten hinbekommen. Die deutsche Pfeiferei war für
unsere bisherigen Verhältnisse allerdings schwer gewöhnungsbedürftig: Zum
einen wurde in absolut allen Spielen mehr als heftig an der
5-Sekunden-Grenze herumgetanzt - aber ausnahmslos nix gepfiffen. Detto
wurden kaum Goalie-Fouls gepfiffen (was uns nebstbei mindestens zwei,
drei Tore gekostet hat, die es hierzulande nie gegeben hätte). Dafür
sind sie ultrakleinlich bei Paddelfouls - da wurde meistens aber wirklich
jeder Sch...marrn gepfiffen. Und dass regelmäßig beim Startsprint was
gepfiffen wird war auch eher neu für uns (auch schlecht für uns selber:
Heinz hat zwar die meisten Startsprints gewonnen, aber etliche endeten mit
Pfiff - witzigerweise just bei dem, der ganz gut weiß was wehtut, die Brüche
aus eben so einer Startkollision sind gerade erst ausgeheilt).
Jedenfalls sind die Mentalitäten wohl auch im Polo durchaus unterschiedlich.

Schiri Eike

Schiri Heinz
Na dann... Action, please
Wie erwähnt fanden die Spiele
in einem 25-Meter-Becken statt, macht netto 23, denn eine "Wechselzone"
brauchte man ja auch noch. gespielt wird vier gegen vier, was auch andere
Strategien mit sich bringt.

Da nahm Michi die beengten Verhältnisse noch
mit Humor. Um sie dann im Schlussspiel perfekt zu nützen: Sie glaubt es bis
heute nicht, aber das feine Goalie-Spiel gegen Ulm war optimales Teamwork!
Es bringt den entscheidenden Unterschied, wenn jemand hinter einem steht und
millimetergenau dirigiert. Plus Michis Genieblitz, die Zone voll zu nutzen
und sich bündig hinter dem Goalieboot festzuankern - ein legales Mittel, der
elenden, ungepfiffenen Schieberei mit roher Kraft den Garaus zu
machen.

Hier gabs mal wieder Stress mit einem
Durchgebrochenen, Heinz(8) in Extremauslage, Volker(9) mit Paddel hoch,
Eike(10) kann nicht mehr eingreifen.

Hier schon. Das wird eine wunderbare Granate.

Der Pass kam durch, müsste Clara sein. Man
beachte den gelben Wischer überm Helm: das war der Ball :-) Wie gesagt haben
die Bilder Optimierungspotential, aber immerhin haben wir welche *g*

Michi auf Feindfahrt übers gegnerische Heck,
auf Goalie Heinz hat man öfters zu wenig aufgepasst, denn...

... allein am Samstag waren von vier
Distanzschüssen aus der Feldmitte drei satt im Netz. Der schönste ein
Ausgleich keine zehn Sekunden nachdem der Gegner sich gerade mit einem 1:0
wohlfühlen wollte. Zumindest darauf haben wir aufgepasst: wer schläft,
kassiert.. Sonntag fehlte dann das Zielwasser, da musste Eike als Scorer
ran.

Die Pausen waren lang genug, mal ein bisschen
im Verpflegungszelt zu recherchieren

Dann gings allerdings weiter mit dem Stress:
Hier hats recht gut geklappt. Eike machts richtig und schiebt nicht rum
sondern deckt mit erhobenem Paddel den zweiten Winkel gegen den erwartbaren
Angriff des (hier nicht sichtbaren) Anstürmenden, Vera(2) macht die Flanke
zu, Michi(5) gerade beim Beidrehen für den Block mit dem Boot. Nur genanntes
Goalie-Teamplay hatten wir noch nicht drauf: Clara und Volker in der
Wechselzone wären zwei Meter weiter wichtiger gewesen, macht nix, wir habens
ja gelernt.

Eike im Infight

An Einsatz hat es jedenfalls nicht gefehlt,
hier Vera oder Clara in gar nicht schlechter Position: der Wurf geht sich
hinter dem Gegner aus, und der Goalie ist erst beim Umgreifen. Unterm Strich
hätten wir uns, erhobene Paddelwiese oder nicht, direkt in der Zone mehr
trauen dürfen.

Ende gut, alles gut. Heinz, Michaela, Vera,
Volker, Clara, Eike (v.l.n.r.)
.jpg)
Jedenfalls machte sich der diesmalige
Organisator Eike beim samstäglichen Frühstück in der Ulmer Altstatt
hoffentlich keine unnötigen Sorgen (siehe Headline)... ;-)

Wir schliefen nämlich zwar etwas beengt, aber
eh ganz gut.
Wenn auch einzelne in eher unüblichen Haltungen... :-))))))))))
(Heinz, der jetzt Segelzeug
einpackt, Halle ist gut aber Küste ist besser - und gegen eine Strandparty
mit Sport wie unser Vienna 09 kommts net an... *fg* Liebe insbesondere
deutsche Freunde: entspannt euch, packt etwas Rhythmus ins Blut, und fühlt
euch wärmstens eingeladen zur
Vienna '10, wir freuen uns schon!)
P.S.: Bitte mir vorhandene brauchbare Bilder für ein Album zukommen lassen,
Danke. Viel mehr als das hier hab ich im Moment net..
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